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2026

Der Langenfeld summt-Kalender 2027 ist da

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Der neue „Langenfeld summt!“-Kalender 2027 ist ab sofort erhältlich. Der hochwertige, spiralgebundene A3-Wandkalender zeigt zwölf Monate lang beeindruckende Naturaufnahmen aus Langenfeld. Zu sehen sind unter anderem die Gewinnerfotos sowie weitere Motive, die beim diesjährigen Fotowettbewerb „Langenfeld summt!“ eingereicht wurden.

Der Kalender kostet 10 Euro und ist im Bürgerbüro des Rathauses, bei der Bücherecke Hiltrud Markett (Hauptstraße 62) sowie bei Thalia Langenfeld (Stadtgalerie, Galerieplatz 1) erhältlich.

Der gesamte Verkaufserlös fließt in die Anlage einer neuen Wildblumenwiese und die Anschaffung eines Insektenhotels. So verbindet der Kalender eindrucksvolle Naturfotografie mit einem konkreten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in Langenfeld.

Auszeichung der Gewinnerinnen und Gewinner des Langenfeld summt!-Fotowettbewerb

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Bereits zum fünften Mal hatte das Klimaschutz-Team der Stadt Langenfeld in diesem Jahr den Fotowettbewerb „Langenfeld summt!“ ausgelobt.

Naturbegeisterte Langenfelder Hobby-Fotografinnen und -Fotografen waren dazu aufgerufen, Fotos von heimischen Wildpflanzen und Tieren oder deren Lebensräumen einzureichen. Voraussetzung für die Teilnahme war unter anderem, dass die Aufnahmen in Langenfeld entstanden sind.

Auch in diesem Jahr erreichten das Klimaschutz-Team wieder zahlreiche eindrucksvolle Naturaufnahmen. „Die eingereichten Fotos zeigen einmal mehr, wie vielfältig und faszinierend die Natur direkt vor unserer Haustür ist. Die Auswahl der Gewinnerbilder war auch in diesem Jahr eine echte Herausforderung“, so Verena Wagner, die das Projekt „Langenfeld summt!“ seit vielen Jahren betreut.

Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden durch Bürgermeister Gerold Wenzens und das Klimaschutz-Team, vertreten durch Jens Hecker und Verena Wagner, ausgezeichnet. Neben der Anerkennung für ihre fotografische Leistung dürfen sie sich über hochwertige Insektenhotels und Naturgartenbücher freuen.

Den ersten Platz belegt Ursula Jerschke mit einer faszinierenden Nahaufnahme einer Blutroten Heidelibelle. Die detailreiche Aufnahme bringt die filigrane Schönheit des heimischen Insekts eindrucksvoll zur Geltung.

Der zweite Platz geht an Christoph Rzitka, der mit seinem Foto die Krötenwanderung an der Wasserburg Haus Graven festgehalten hat.

Über den dritten Platz freut sich Michael Stappers. Sein Gewinnerfoto zeigt einen Eisvogel am Richrather Viehbach an der Brücke zum Mühlenbach und hält den farbenprächtigen Vogel in seinem natürlichen Lebensraum fest.

Die Gewinnerfotos sowie weitere Fotos der Teilnehmenden des Fotowettbewerbs sind auch im neuen „Langenfeld summt!“-Kalender 2027 zu sehen.

Der Martinplatz wird ein Pikopark

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Mit dem PikoPark soll der Martinplatz ökologisch aufgewertet und zugleich als attraktiver Aufenthalts- und Begegnungsort für die Anwohnerschaft und weitere Nutzerinnen und Nutzer entwickelt werden.

Im Mittelpunkt steht die Verbindung von ökologischer und sozialer Vielfalt. Durch eine naturnahe Gestaltung sollen neue bzw. aufgewertete Lebensräume für Pflanzen und Tiere entstehen und die biologische Vielfalt auf der Fläche erhöht werden. Vorgesehen ist insbesondere die Verwendung standortgerechter und möglichst naturnaher Bepflanzung.

Gleichzeitig soll die Aufenthaltsqualität des Martinplatzes verbessert werden. Bei der weiteren Planung sollen daher auch Möglichkeiten für Aufenthalt, Begegnung und gemeinschaftliche Nutzung berücksichtigt werden. Die Bedürfnisse unterschiedlicher Nutzergruppen und Generationen sollen dabei in die Gestaltung einfließen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die frühzeitige Beteiligung der Anwohnerschaft. Den Auftakt bildet ein Beteiligungsworkshop, zu dem das Klimaschutz-Team der Stadt und der Bauverein am Samstag, dem 10. Oktober 2026 von 10 bis 14 Uhr insbesondere die Anwohnenden sowie weitere Interessierte eingeladen haben.

Unter fachlicher Anleitung der Biologin und Planerin für naturnahe Gärten und Grünflächen Ulrike Aufderheide wird die Fläche zunächst gemeinsam erkundet. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen erste Gestaltungsideen und setzten diese anhand von Miniaturmodellen aus Zweigen, Blättern, Steinen und weiteren Naturmaterialien um.

Hierfür kommt das sogenannte „Dillinger Modell“ zum Einsatz. Die Methode ermöglicht es, unterschiedliche Gestaltungsideen anschaulich zu entwickeln, miteinander zu kombinieren und erste Vorstellungen für die künftige Gestaltung des Martinplatzes zu erarbeiten. Die Ergebnisse des Workshops fließen in die weitere Planung ein.

Der Beteiligungsprozess soll auch über den Auftaktworkshop hinaus fortgeführt werden. Möglichkeiten zur Mitwirkung sind insbesondere bei der weiteren Gestaltung sowie bei der späteren Bepflanzung und Pflege des PikoParks vorgesehen.

Bei Fragen und Anregungen melden Sie sich gerne beim Klimaschutz-Team unter: klimaschutz@langenfeld.de oder telefonisch unter: 02173-7945310

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Neuer Pikopark hinter dem Rathaus

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Hinter dem Langenfelder Rathaus ist ein neuer Hochzeitsgarten entstanden, der als naturnaher Park gestaltet wurde und künftig einen besonderen Rahmen für Trauungen bietet. Der Garten trägt den Namen PikoPark. „Piko“ leitet sich von dem italienischen Wort piccolo („klein“) ab und verweist auf den Charakter der Anlage: klein in der Größe, aber fein in der Gestaltung. Mit seiner naturnahen Bepflanzung schafft der PikoPark eine stimmungsvolle Atmosphäre für Hochzeiten.

Die neu gestaltete Fläche bietet Brautpaaren und ihren Gästen nach der standesamtlichen Trauung einen fotogenen Rahmen und schafft gleichzeitig vielfältige natürliche Lebensräume – ein Ort zum Staunen, Verweilen und Entdecken.

Der PikoPark verbindet Ästhetik und Ökologie: Gehölze, Beete mit gepflanzten Stauden, Trockenmauern, Totholz und eine angesäte Wildblumenfläche bieten Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinstlebewesen. Die Pflanzenauswahl besteht überwiegend aus heimischen Arten, die ökologisch besonders wertvoll sind und sich auch nach langer Trockenheit gut regenerieren. Teilweise wurden Pflanzenarten eingesetzt, die jeweils über 100 heimischen Lebewesen als Nahrungsquelle und Lebensraum für die Fortpflanzung dienen.

Bürgermeister Gerold Wenzens betont: „Der PikoPark vereint auf besondere Weise Freude, Natur und Nachhaltigkeit. Für viele Brautpaare wird er künftig Teil eines unvergesslichen Tages sein – und zugleich entsteht hier ein wertvoller Lebensraum für Pflanzen und Tiere mitten im Herzen unserer Stadt.“

In den mit Natursteinen aus Bergischer Grauwacke eingefassten, halbhohen Beeten wurden drei verschiedene Bodensubstrate verwendet, darunter, neben dem vorhandenen Boden, Lavasubstrat und ein nährstoffarmes Gemisch aus Schotter und ein wenig Kompost. In den kommenden Jahren sollen auf diese Weise neue Erkenntnisse darüber gewonnen werden, welches Substrat im Hinblick auf Pflanzengesundheit und Pflegeaufwand besonders geeignet ist und künftig verstärkt im Stadtgebiet eingesetzt werden sollte.

Abgedeckt sind die Hochbeete zusätzlich mit einer mineralischen Mulchschicht, die vor Austrocknung schützt und das Unkrautaufkommen vermindert, ohne den Boden zusätzlich mit Nährstoffen anzureichern und zu versauern, wie es etwa bei Rindenmulch der Fall ist. Diese Kombination ermöglicht es, dass die Pflanzflächen bei Trockenheit nur in der Anwuchsphase bewässert werden müssen. Auch die Pflege ist bewusst reduziert: Im Winter bleiben beispielsweise einige Stängel stehen, in denen sich Insekteneier befinden, und nur Pflanzen, die sich ungewollt stark ausbreiten, werden selektiv entfernt.

Der PikoPark verdankt seine besondere Gestaltung der Kreativität und dem handwerklichen Können der Mitarbeiter des Betriebshofs, die sowohl die Planung als auch die Umsetzung mit großem Engagement ausgeführt haben. Verena Wagner vom städtischen Klimaschutz-Team im Referat 530 begleitete das Projekt beratend.

Thomas Küppers, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, ergänzt: „Die Fläche dient nicht nur als lebendiges Trittsteinbiotop inmitten der Stadt. Mit seiner Verbindung von Naturschutz, Nachhaltigkeit und städtischer Ästhetik ist der PikoPark ein kleiner, aber wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung.“

Die Realisierung des PikoParks wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) durch Mittel aus dem „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK)“ gefördert.

Der neue PikoPark soll zugleich ein Auftakt für weitere Projekte dieser Art sein: Ein zusätzlicher Standort befindet sich bereits in Planung, um noch mehr naturnahe Orte dieser Art im Stadtgebiet entstehen zu lassen.

Der PikoPark lädt auch Besucherinnen und Besucher ein, ein kleines Stück Stadtnatur zu erleben und Ideen für den eigenen Garten zu finden. Er zeigt, wie selbst auf kleiner Fläche, Biodiversität gefördert und naturnahes Gärtnern praktisch umgesetzt werden kann. Wer Interesse an einer geführten Erkundung hat, meldet sich per Mail beim städtischen Klimaschutz-Team unter
klimaschutz@langenfeld.de

Übrigens: Wer die Anregungen im eigenen Garten in die Tat umsetzen möchte, kann von der Stadt Langenfeld sowohl individuelle Beratung als auch finanzielle Unterstützung erhalten: Das Förderprogramm „Insektenfreundlicher Garten“ hilft beim Pflanzen heimischer, ökologisch wertvoller Bäume, Sträucher und Stauden. Mehr Infos sowie alle Antragsunterlagen finden Sie unter: www.langenfeld.de/klimaschutz im Bereich Förderprogramme.

Kontakt

Ansprechpartner vor Ort:

Klimaschutz-Team der Stadt Langenfeld

Stadtverwaltung Langenfeld Rhld.
Referat Umwelt, Verkehr, Tiefbau

Konrad-Adenauer-Platz 1
40764 Langenfeld

T. 02173 794-5310
F. 02179 794-95310

M. klimaschutz@langenfeld.de